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Sie klingt wieder …

Restaurierung der Jakober Steinmeyer Orgel aus dem Jahr 1968

Von außen hat sich nichts verändert. Sie sieht aus wie vorher. Aber:

Ausgangslage
Das Pfeifenwerk war stark verschmutzt. Der Klangaufbau war typisch neobarock nach Art der Orgelbewegung der 1960er Jahre.
Die Intonation war zu obertönig und dadurch etwas schrill, zu wenig grundtönig. Das Klangbild war unruhig, der Ton verschwand teils im Raum. Störend waren schwirrende Nebengeräusche zu hören. Das Kronwerk, über dem Zymbelstern zu sehen, bekam zu wenig Wind.

Jetzt
In mehreren hundert Arbeitsstunden hat das Unternehmen Lutz aus Feuchtwangen die Orgel zerlegt, die knapp 3.000 Pfeifen gereinigt, neu intoniert und einen wärmeren Ton mit mehr Tiefe angepasst. Der Klang ist insgesamt runder und gefälliger geworden. Sehr gelungen.
Ein zusätzlicher Motor für das Kronwerk sorgt für mehr Wind. Das Klangbild ist jetzt stabiler. Nach einigen Kleinarbeiten wird die offizielle Einweihung im Herbst mit einem Orgelkonzert erfolgen.
Im kommmenden Jahr wird noch der Orgelspieltisch digitalisiert. Dann werden wir nochmals etwa vier Wochen auf die Orgel verzichten müssen.

Danke für Ihre bisherigen Spenden

Bitte unterstützen Sie unsere Kirchengemeinde weiterhin bei dieser immensen finanziellen Anstrengung, damit unsere einmalige Jakober Orgel auch für die Nachwelt erhalten werden kann.

Danke im Voraus, für jede Spende auf unser
Konto DE 18 5206 0410 0005 3748 39
unter dem Kennwort: „ORGEL St. Jakob“

Text: Bernhard Vester
Foto: Benedikt Friedrich