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Stimm für Kirche

Rund zwei Millionen Menschen sind am 20. Oktober zur Wahl aufgerufen. Diesmal geht es ganz ohne Wahlplakate der politischen Parteien. Vielmehr werden die Kirchenvorsteher*innen in allen rund 1.500 Gemeinden der Landeskirche gewählt.

Es werden also Frauen und Männer gewählt, die in St. Lorenz, St. Jakob und in der Pfarrei St. Egidien und St. Sebald in den kommenden sechs Jahren die Geschicke der Kirchengemeinden entscheidend mitgestalten. Diese Aufgabe ist ehrenamtlich. Die Mitglieder des Kirchenvorstands bringen ihre Zeit ein, aber ebenso ihre Lebens- und Berufserfahrung.
Denn die Pfarrer*innen entscheiden im Kirchenvorstand nicht allein, sondern gemeinsam mit den Kirchenvorsteher*innen.

Es sind begabte und motivierte Menschen, die sich zur Wahl stellen. Ende Juni werden deren Namen bekannt gegeben.
Und in der August-/September-Ausgabe der Citykirche stellen sich die Kandidierenden selbst vor.

Die Wähler*innen können ihre Stimme den Menschen ihres Vertrauens geben. Im September werden die Wahlunterlagen mit den Stimmzetteln verschickt.

Die Wahlberechtigten haben die Möglichkeit, per Briefwahl zu wählen oder am Sonntag, 20. Oktober persönlich ins Wahllokal zu kommen.
Wählen dürfen bereits 14-Jährige, wenn sie konfirmiert sind. Sonst gilt, dass die Wähler*innen mindestens 16 Jahre alt sein müssen.

Es geht also um etwas. Es geht um die Zukunft der Kirchengemeinden. Deshalb: Stimm für Kirche.

Text: Paul Schremser
Foto und Grafik: ELKB